Der Räuber Vieting Rundweg bei Parchim ist ein Rundweg in der Nähe von Parchim, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland, der über einen Fluss verfügt und als mittelschwer eingestuft wird. Der Weg wird hauptsächlich zum Wandern, Spazierengehen und Mountainbiken genutzt.

Entfernung: 27.5 km Höhenunterschied: 449 m Routentyp: Rundweg

Wandern

Mountainbiking

Spazieren

Wald

teilweise befestigt

Fluss

Aussicht

Wildblumen

Wildtiere

historischer Ort

Eine Räuberbande lebte vor langer Zeit entlang der Handelsstraße nach Parchim und beraubte und ermordete Reisende und Kaufleute, die von ihrem Räuberhäuptling Vieting geführt wurden. Vieting lebte im Sonnenberg eine Räuberhöhle, auch Vitingskeller genannt. Er war im gesamten Stadtgebiet und weit darüber hinaus berüchtigt und berühmt. Die Kundschafter und Verwalter von Parchim versuchten mit allen Mitteln, Vieting zu erobern, aber leider ohne Erfolg. Isalbe, eine 15-jährige Isalbe aus Slate, verließ ihr Dorf mit einer Freundin, um für ihre Mutter einzukaufen. Dann trafen sie in Sonnenberg den Vieting-Räuber, der Isalbe gefangen nahm, aber das andere Mädchen tötete. Das junge Mädchen wurde in den Vietingskeller gebracht, wo Vieting sie als seine neue Haushälterin und Ehefrau betrachtete. Die anderen Räuber waren froh, dass sie jetzt jemanden zum Nähen und Kochen hatten. Isalbe musste einen Eid auf die Bibel ablegen, der anderen Menschen niemals sagen würde, was die Räuber vorhatten und wo sie lebten. Es wurde ihr größter Wunsch, Vieting und seine Gefährten zu verraten und damit ihre Freundin und all die anderen zu rächen, die ausgeraubt und ermordet worden waren, ohne ihren Eid brechen zu müssen. Ein paar Monate vergingen. Natürlich mussten die Einkäufe in der Stadt erledigt werden, die Räuber in Parchim taten dies unauffällig. Isalbe hatte das Vertrauen der Räuber gewonnen, indem er den Eindruck erweckte, mit ihnen sehr glücklich zu sein. Während dieser Zeit suchten die Herrscher der Stadt Parchim intensiv nach den Räubern, so dass Vieting und seine Männer nicht ohne weiteres nach Parchim gelangen konnten. So kam es, dass Isalbe angewiesen wurde, zum Einkaufen nach Parchim zu gehen. Sie ging am frühen Morgen in die Stadt, um Gewürze zu kaufen, die sie den ganzen Morgen brauchte. Auf dem Rückweg blieb sie vor dem Stadttor in Parchim stehen und erhob eine Klage, in der sie sang, dass sie wisse, wo sich Vieting verstecke und dass die Leute den grünen Erbsen folgen müssten und dann zurück in den Sonnenberg gingen. Ein Posten hatte sie klagen hören und seine Kollegen alarmiert. Die Soldaten folgten den Spuren von Isalbes Erbsen. Vieting und seine Männer wurden gefunden und eingesperrt. Isalbe kehrte in ihr Heimatdorf zurück. Während des Prozesses sagte Vieting, dass Isalbe auch verurteilt werden sollte, weil sie der Bibel einen Eid gegeben und sie nun verletzt hatte. Isalbe erzählte der Richterin, dass sie Vieting nicht verraten habe, aber die grünen Erbsen. Laut Überlieferung wollte Vieting seine Frau zum letzten Mal vor seiner Hinrichtung sehen. Ihm wurde dieser Wunsch erfüllt. Als sie zu ihm gebracht wurde, küsste er sie und biss sich plötzlich auf die Zunge, um zu bestrafen, dass sie ihr Gelübde gebrochen hatte und deshalb nie wieder Menschen verraten konnte. Diese Wanderung von Spornitz nach Parchim führt Sie entlang dieser jahrhundertealten Handelsroute und an den Orten vorbei, an denen Vieting gewohnt hat. Sie wandern durch die Kiekendemark mit einer Skulptur von Vieting und durch den Wald Sonnenberg zum Dorf Slate, wo Isalbe gelebt hat und weiter nach Parchim. Sie werden auch auf die Douglassien stoßen (eine ganz besondere Kiefer). Vieting ist immer noch im Wald zu spüren.

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