Rund um Leutenbach

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Rund um Leutenbach ist ein 14.6 Kilometer langer Rundweg in der Nähe von Leutenbach, Bayern, Deutschland. Er führt entlang eines Flusses, durch schönen Wald und es gibt oftmals Wildtiere zu sehen. Aufgrund der Steigung und Distanz ist die Strecke als moderat einzustufen. Hier kann hervorragend gewandert werden.

Entfernung: 14.6 km Höhenunterschied: 616 m Routentyp: Rundweg

Wandern

Wald

Fluss

Aussicht

Wildtiere

Die Wanderung startet beim Wanderparkplatz in Leutenbach und führt zunächst über den Anstieg am Ruhweg (IFS-Weg) hinauf zum Walberla. Am Zwilling vorbei gelangen wir zum Aussichtspunkt oberhalb der Geierwand dem Geierwandkopf (523 m). Von hier aus lässt sich das Wiesenttal über Pretzfeld, Ebermannstadt bis Streitberg überblicken. Weiter führt uns der Weg zur Walburgiskapelle und zum gegenüberliegenden Aussichtspunkt auf der Westseite, dem Räbelstein (513m). Dieser bietet Aussicht über den ganzen Regnitzgrund von Bamberg über   Forcheim bis Erlangen, zum Fernsehturm Nürnberg und zum Hetzles. Links vom Räbelstein steht die Wiesenthauer Nadel und rechts, etwas unterhalb, der Bismarckturm. Nun geht es talwärts Richtung Norden bzw. Richtung Kirchehrenbach. Beim Abstieg kommen wir beim Kreuz am Nordhang vorbei.Hier lässt sich Kirchehrenbach gut überblicken. Gegenüber ist Raifenberg mit der St. Nikolaus-Kirche. Bei erreichen des oberen Parkplatzes biegen wir links ab und begeben uns   auf den Walberla-Rundweg bis zum Wanderparkplatz oberhalb von Schlaifhausen. Dabei kommen wir unterhalb vom Räbelstein mit seinen Felsformationen vorbei. Vom Parkplatz aus gehen wir nun den geteerten Weg hinauf in den Sattelbereich der Ehrenbürg. Hier war ein Eingangstor der ehemaligen Keltensiedlung. Dort befindet sich auch eine Rekonstruktion der damals vorhandenen Schutzmauer. Jetzt besteigen wir die Südkuppe der Ehrenbürg mit den 532 m hohen Rodenstein. Am Gipfelkreuz angekommen bietet sich eine Ansicht der Nordkuppe, dem Walberla mit der Walburgiskapelle. Blickt man über den Regnitzgrund nach Südost so sieht man den Hetzles. Schwenkt man den Blick weiter nach Süden bis Südwest so sieht man auch den Lindelberg und den Moritzberg westlich von Nürnberg (Fernglas, Karte und Kompass sind hilfreich). Beim Abstieg Richtung Süden kann man noch einen Lehrpfad ablaufen. Hier sind Pflanzen, speziell Orchideenarten, von der Ehrenbürg beschrieben. Die Ehrenbürg ist wegen ihrer Flora und Fauna ein Naturschutzgebiet. Deshalb dürfen nur die ausgezeichneten Wanderwege genutzt werden. Also bitte keine Querfeldeintouren erfinden da es am Südhang auch ein Vogelschutzgebiet gibt. Beim Erreichen des südlichen Parkplatzes oberhalb von Schlaifhausen, im Sattelbereich zwischen Rodenstein und Eichelberg, begeben wir uns auf den Wanderweg Richtung Dietzhof. Dort angekommen geht es am Brauereigasthof vorbei hinunter zum Talgrund wo wir den Ehrenbach überschreiten. Richtung Osten geht es jetzt leicht bergauf bis zur Kapelle an der Verbindungsstraße Leutenbach – Mittelehrenbach. Dieser Straße folgen wir bis wir zum Abzweig des Dr. Kanzlerweges bei einer Ruhebank kommen. Der Dr. Kanzlerweg führt uns, entlang des Silberbaches, hinauf zur St. Moritz Kapelle. Im oberen Bereich fällt der Silberbach über Sinterstufen ca. 15 m in die Tiefe. Nach dem Umlaufen der St. Moritz Kapelle mit dem Eremitenhaus und der Schutzmauer geht es nun steil bergauf bis auf das Höhenniveau des Burgsteins. Annähernd eben geht es jetzt weiter bis wir den Burgstein, etwa 10 m erhöht, erreicht haben. Hier finden sich Hinweistafeln zur ehemaligen Burg Leutenbach sowie ein erhaltener Burggraben. Beim Abstieg gehen wir zunächst den gleichen Weg zurück, nehmen dann aber den direkten Weg hinunter zum Moritzbrunnen. Die Quelle entspringt in einer kleinen Feldkapelle mit der Figur des heiligen St. Moritz. Dort überqueren wir die Kreisstraße Leutenbach – Egloffstein um über die Treppenstufen des Kreuzweges zum nächsten Aussichtspunkt mit Blick auf Leutenbach zu gelangen. Weiter geht es nun über den Kreuzweg hinab bis zum Abzweig Gungsberg (Junger Berg). Dieser wird zunächst umlaufen und befindet sich rechts oberhalb des Weges. Hier gibt es Klettersteige und eine gute Aussicht über das Tal.Nach dem Umlaufen steigen wir nun über eine schmale Fur hinauf bis zum Scheitel zwischen Gungsberg und Seeteich, biegen dann aber links Richtung Norden ab und kommen über Geröllpfade (Vorsicht Abrutschgefahr, Wanderschuhe erforderlich), an markanten Felsformationen vorbei, in das Gebiet des Seeteiches.        In diesem Feuchtbiotop treten im Frühjahr nach der Schneeschmelze viele Hungerbrunnen zutage. Im Sommer dagegen ist der oberere Bereich des Tales ausgetrocknet. Es bietet sich an die Wasserqualität des Seebaches zu bestimmen. Benötigt wird ein Küchensieb und ein Auffanggefäß aus Glas. Mit dem Sieb durchstreifen wir den aufgeschwemmten, losen Sand im strömungsschwachen Bachbereich. Es werden so kleine Lebewesen eingefangen. Diese sind nach einer Auswaschung des losen Sandes sichtbar und können in das mit Wasser gefüllte Auffanggefäß zur Bestimmung geschüttet werden. Bei unserem Versuch wurden Bachflohkrebse, Eintagsfliegenlarven (drei Schwanzfäden) und eine Libellenlarve gefunden. Damit lässt sich auf die Wasserqualität II schließen. Die Tiere nach der Bestimmung bitte zurück in den Bach geben. Im oberen Gebiet des Seeteiches findet sich eine markante Sinterterrasse, welche von einem Nebenarm des Seebaches g

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2 months ago