Westweg Stage 2 ist ein 16,5 km langer, mäßig befahrener Punkt-zu-Punkt-Wanderweg in der Nähe von Dobel (Baden-Württemberg) mit einem Fluss. Der Weg ist als mittelschwer eingestuft und wird hauptsächlich für Wanderungen, Ausflüge in die Natur und für Rucksacktouren verwendet.

ENTFERNUNG
26.6 km
HÖHENUNTERSCHIED
660 m
ROUTENTYP
Direkte Route

Rucksacktour

Wandern

Naturausflüge

Wald

Fluss

Aussicht

Bereits am Stadtrand von Dobel taucht der Westweg wieder in die tiefen Nadelwälder ein. Sanft ansteigend geht es in Richtung Stierkopf, der mit überraschend steilen Flanken in das Albental fällt. Oberhalb der steilen Flanke des Westwegs immer knapp unterhalb der Gratlinie zum Weithäuslesplatz, dann unter dem Schweizer Kopf durch die Hahnenfalzhütte und kurz nach einer sumpfigen Ebene zur Langmartskopfhütte. Hier trifft die Extratour wieder auf die Hauptroute. Dank des Wintersturms Lothar gibt es auf den folgenden Kilometern einige herrliche Ausblicke auf das Murgtal, bevor der Westweg wieder in die schwedisch wirkenden Wälder eintaucht. Bei der Kreuzlehütte wird die Alte Weinstraße gekreuzt und Kaltenbronn ist das Ziel. Ein Abstecher führt zum einzigartigen Biotop am Wildsee, dessen wilde, weitläufige, ruhige Hochmoorlandschaft den skandinavischen Eindruck noch verstärkt. Das Jagdschloss Kaltenbronn war zu Beginn des 20. Jahrhunderts das bevorzugte Erholungsziel des badischen Großherzogs Friedrich. Der Kaltenbronn ist auch ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Langläufer. Fahren Sie über Kaltenbach, der über große Granitfelsen springt, zum Hohloh-See und zum Kaiser-Wilhelm-Turm (Hohloh-Turm) auf dem 988 Meter hohen Hohloh, dem höchsten Punkt des weitläufigen Plateaus zwischen den Tälern von Murg und Enz. Mit einer letzten Stufe auf der Kanzel von Latschigfelsens zeigt sich der volle Höhenunterschied bis nach Forbach. Wie ein Wildbach hat die Murg im nördlichen Schwarzwald eine fast 800 Meter tiefe Felsschlucht gegraben, die den Abstieg zur historischen Holzbrücke in Forbach zu einem Highlight des gesamten Westwegs macht. Tiroler Einwanderer brachten den Bau der charakteristischen hölzernen Hütten entlang, auf denen das gemähte Gras gelagert werden konnte, bevor es im Winter mit Schlitten ins Tal gebracht wurde.

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